Samstag, 23. Juni 2018, 10 – 18 Uhr, Mainz

Dozentin: Tatjana Ruhland, Soloflötistin des SWR Symphonieorchesters

Coaching gefällig? Dieser Intensivworkshop ist gleichermaßen für Schüler, Studenten und professionelle Flötisten geeignet, die sich mit Tatjana Ruhland, Soloflötistin des SWR Symphonieorchesters auf ein Probespiel vorbereiten wollen. Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit den gängigen Probespielstellen der Orchesterliteratur sowie mit den Mozart Konzerten.

Ob für Orchester-Probespiele oder für das Vorspiel beim EUYO, Gustav Mahler Jugendorchester, bei der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Bundesjugendorchester sowie für Prüfungen an der Hochschule etc. - es werden individuelle Levels und unterschiedliche Anforderungen berücksichtigt.

Wir nehmen die ungewöhnliche und anspruchsvolle Situation „Probespiel“ genau unter die Lupe, entwerfen Übepläne und machen uns auch mental fit.

Textgrundlagen für die Probespielstellen sind „Orchestral Excerpts for Flute“ (Hrsg: Jeanne Baxtresser, Verlag: Theodore Presser Company) und „The Flute Audition“ (Hrsg: Henrik Wiese, Verlag: Universal Edition).

Dozentin: Tatjana Ruhland, Soloflötistin des SWR Symphonieorchesters

Als „Paganini der Flöte“ wurde Tatjana Ruhland einmal von einem Kritiker beschrieben. Die in Regensburg geborene Flötistin zählt spä- testens seit ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall zu den profiliertesten Vertreterinnen ihres Instruments. Über ihre kürzlich auf CD erschienene Aufnahme mit dem Flötenkonzert von Krzysztof Penderecki schrieb das Fono Forum: „Hier kann Ruhland, an der Seite des mutig aufspielenden Orchesters, alles ausspielen: Virtuosität, Übergänge, Kontraste.“ Partner auf dieser Einspielung, die auch Werke von J. S. Bach – darunter die virtuose 2. Orchestersuite – enthält, ist das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (jetzt SWR Symphonieorchester), in dem Tatjana Ruhland seit 2000 als Solo-Flötistin wirkt.

Ihre musikalische Kompetenz und inspirierende Bühnenpräsenz setzt Tatjana Ruhland für durchdachte Programme und anspruchsvolle Projekte ein. So wurde sie kürzlich vom Festival Heidelberger Frühling erneut eingeladen, um 2019 eine Auftragskomposition – ein Flötenkonzert von David Philip Hefti – uraufzuführen.

In den letzten Jahren ist die Flötistin u.a. bei so namhaften Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Mozartfest Würzburg, dem Musikfest Stuttgart, dem Heidelberger Frühling, dem Prager Frühling und dem Festival de Radio France aufgetreten. Sie spielte darüber hinaus im Orchester der Bayreuther Festspiele. Als SoloFlötistin des SWR Symphonieorchesters und als Gast weiterer Rundfunkorchester tritt sie regelmäßig u.a. in Tokio, Amsterdam, London, Berlin, Wien und Zürich auf. Tatjana Ruhland musizierte als Solistin mit bedeutenden Klangkörpern und als kammermusikalische Partnerin von Hilary Hahn, Wen-Sinn Yang, Emmanuel Pahud, Angela Hewitt, Matthias Goerne, Christine Schäfer, Christina Landshamer, Eckart Heiligers, Matthias Höfs, Christian Schmitt und Yaara Tal.

Als gefragte Pädagogin gibt Tatjana Ruhland Meisterkurse in Europa, Japan und den USA. Sie unterrichtet eine Flötenklasse an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und ist Jurymitglied Internationaler Musikwettbewerbe. Ihre Ausbildung erhielt die Regensburgerin an den Hochschulen in München, New York und Siena. Beim Internationalen Wettbewerb „Prager Frühling“ und beim Deutschen Hochschulwettbewerb wurde sie mit ersten Preisen ausgezeichnet.

Darüber hinaus errang sie Preise und Auszeichnungen beim bedeutenden Internationalen Wettbewerb für Flöte in Kobe, Japan, beim Wettbewerb „east&west International Auditions“ in New York und beim Deutschen Musikwettbewerb.

 

Anmeldung bis 14 Tage vor dem Kurs. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Kurskosten: € 50.- für Mitglieder, € 70.- für Nichtmitglieder

Info und Anmeldung:
Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V.,
Gutenbergstr. 39a, D-61231 Bad Nauheim
Tel. +49 (0)69 153 25 85 35, E-Mail: floete(at)floete.net

Samstag, 15. September 2018, 10 – 18 Uhr, Mainz

Dozentin: Gabriele Stenger-Stein

Improvisation als Weg zur Freisetzung schöpferischer Kräfte und zur Aneignung von musikalischem Material, Spieltechnik und kompositorischem Verständnis fördert gleichermaßen die Hör-, Gedächtnis- und Reaktionsfähigkeit sowie blitzschnelles Denken und Entscheiden.

Der Wechsel von freien Improvisationsspielen mit Materialübungen zu musikalischen und spieltechnischen Parametern ermöglicht die breitgefächerte Entfaltung persönlicher Ausdrucksfähigkeit. Neben der Schulung musikalischer Fähig- und Fertigkeiten wird auch das Verständnis von Kompositionen vertieft.

Die Freude am Spiel, am Zusammenspiel, am Zufall, an Entscheidungen im Augenblick, an Unvorhergesehenem, kurz an Einfällen beflügelt im Verbund kammermusikalischer Besetzungen alle Beteiligten. Spontaneität wirkt als Motor schöpferischer Erfindung und Wachsamkeit als ordnende und die Ausführung lenkende Kraft.

Inhalte

Zusammenspiele

  • Assoziativimprovisation
  • Kammermusikalische Spiele
  • Klangverwandlungen

Musikalisches Material in Anwendung

  • Parameterspiele (z. B. mit Intervallen, Skalen, Tonreihen, etc.)
  • Übungen zur Form, Harmonik, Ostinatotechnik, Aleatorik, etc.

Experimentelles Spiel

  • Freie Improvisation
  • Text: Sprache/Musik

Musik als Inspirationsquelle

  • Eigene Kompositionsideen der TeilnehmerInnen
  • Kompositionen (verschiedener Komponisten und Besetzungen )
  • als Initialfunke

Methodisch/didaktische Aspekte

  • Aspekte der Arbeit mit Anfängern und Fortgeschrittenen
  • Lehrwerke/Literatur zur Improvisation (Überblick)
    Teilnehmerzahl: max. 12 MusikerInnen

 

Gabriele Stenger-Stein, Pianistin, Klavier- und Musikpädagogin. Studium in Frankfurt und Paris. Lehrtätigkeit zunächst an den Universitäten Frankfurt und Mainz, seit 1981 Dozentin für Klavier und Didaktik/Methodik Klavier sowie Improvisation an Dr. Hochs Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt. Mitglied der Epta (1993-2005 Präsidiumsmitglied) und der „Saarbrücker Gespräche“. Konzerttätigkeit Kammermusik und Improvisation. Seit 1993 Leitung von Improvisationsworkshops und Lehrerfortbildungen zu Themen der Klavierpädagogik.

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Improvisation und zu anderen musikpädagogischen Themen, u.a. Ganzheitliche Musikausbildung, Vomblattspiel, Klaviermusik nach 1950, Das Intervall im Mittelpunkt, u.a.m. (EPTA Dokumentationen 1991, 1993, 1995, 1996, 2000, 2003, 2009, Fachzeitungen wie NMZ, Ringgespräche. Autorin sämtlicher Improvisationsspiele in „Klavierschule 2000“ Bd.1 und Bd. 2 Heinrichshofen 1996 und 1998 und in Piano Workshop Heft 5, Schott 2001, u.a.m.

 

Anmeldung bis 14 Tage vor dem Kurs. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Kurskosten: € 50.- für Mitglieder, € 70.- für Nichtmitglieder

Info und Anmeldung:
Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V.,
Gutenbergstr. 39a, D-61231 Bad Nauheim
Tel. +49 (0)69 153 25 85 35, E-Mail: floete(at)floete.net