Roswitha Staege

Roswitha Staege, geboren in Berlin, studierte Flöte in Hamburg (Karlheinz und Gertrud Zoeller) und Berlin (James Galway) und besuchte Meisterkurse von Jean-Pierre Rampal und Marcel Moyse. Sie gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, u. a. 1974 den Internationalen ARD-Wettbewerb in München.

Im gleichen Jahr wurde sie Soloflötistin beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken. Eine rege Konzerttätigkeit führte Roswitha Staege durch ganz Europa, in die USA, nach Russland und Australien sowie in den Nahen und Fernen Osten. Als Solistin und Kammermusikerin war sie Gast zahlreicher Festivals in aller Welt und hält Kurse in Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan und der Schweiz.

Viele Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie Schallplatten in Deutschland und Japan belegen das breite Spektrum ihres Repertoires. Seit 1994 hatte sie eine Professur an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater; 1996 wurde sie an die Hochschule (Universität) der Künste Berlin berufen.

Harold C. Schonberg charakterisierte sie in der New York Times als “a sensitive musician as well as an accomplished virtuoso”.